Fermentierter Urwaldpfeffer - Direkt vom Feld
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Fermentierter Urwaldpfeffer
Fermentierter Urwaldpfeffer
Fermentierter Urwaldpfeffer

Fermentierter Urwaldpfeffer

Normaler Preis 12,90 €
172,00 €/kg
(Inkl.7% Mwst. zzgl. Versand (gratis ab 60€)
Herkunft: Wayanad (Indien)
Verarbeitung: ganz, bio, fermentiert
Nur noch 108 verfügbar!


Herkunft

Fermentierter Urwaldpfeffer? Klingt ungewöhnlich, ist jedoch mehr als nur einen Versuch wert. Die Pfefferbeeren für diese Rarität stammen, wie all unsere Pfeffersorten,  aus der Wayanad-Bergregion im Süd-Westen Indiens. In Wayanad liegt der Ursprung des Pfeffers. Unsere Kooperative Organic Wayanad baut dort ausschließlich ursprüngliche Pfeffersorten an, die nicht auf Ertrag gezüchtet oder gekreuzt wurden. Die zur Kooperative gehörenden Kleinbauern bauen den Pfeffer in Mischkulturen zusammen mit Kaffee, Kakao, Bananenstauden und anderen Gewürzen an. Die Ernte erfolgt traditionell von Hand.  

 

Direkt vom Feld Landkarte Indien Fenchel

 

Ernte und Verarbeitung

Durch Fermentation werden die frischen Pfefferbeeren unseres Urwaldpfeffers, haltbar gemacht. Für den klassischen Pfeffer werden diese frischen  Beeren getrocknet. Hier werden sie jedoch direkt nach der Ernte mit Salz fermentiert. Das heißt, dass die frischen Beeren nach der Zugabe von Salz in ihrem eigenen Saft gären und immer wieder gewendet werden. Dieser Prozess zieht sich über mehrere Wochen. Dadurch verlieren die Pfefferbeeren einen Teil ihrer Feuchtigkeit und der unverfälschte Geschmack des Urwaldpfeffers bleibt zurück. Unter Feinschmeckern wird der Fermentierte Pfeffer liebevoll als "Kaviar unter den Pfeffern" bezeichnet.

Fermentation - was ist das? 

Fermentation ist eine jahrtausendealte traditionelle Konservierung. Dabei werden Lebensmittel haltbar gemacht und quasi "vorverdaut". Fermentation bedeutet Gärung. Bei dieser besonderen Form der kontrollierten Vergärung werden Lebensmittel mithilfe von Milchsäurebakterien, die auf natürliche Weise in unserer Nahrung vorkommen, vergoren. Da Salz als natürlicher Beschleuniger der Milchsäuregärung gilt, ist es ein wichtiger Bestandteil des Fermentationsprozess. Während des Prozess verstoffwechseln die Bakterien die Kohlenhydrate der Nahrung. Dadurch werden die fermentierten Lebensmittel sauer, in dieser saueren Umgebung können unerwünschte Bakterien nicht überleben, die Lebensmittel sind also haltbar geworden. Durch Fermentation wird Nahrung nicht nur vorverdaut, sondern erhält auch ein ganz besonderes Aroma. Bekannte Lebensmittel die durch Fermentation entstehen sind z. B. Sauerkraut, Tempeh oder Kimchi.  

Aroma und Verwendung

Fermentierte Pfefferbeeren haben eine weiche Konsistenz und sind trotzdem knackig. Durch die Fermentation entstehen salzig, säuerliche Noten die das unverfälschte Pfefferaroma und die fruchtige Schärfe ergänzen.  

Was macht unseren Fermentierten Urwaldpfeffer besonders? 

Durch den Anbau in Mischkulturen haben die frischen Pfefferbeeren ein einmalig fruchtiges Aroma. Die Pflanzen geben sich über den Boden gegenseitig Nährstoffe weiter, die für den außergewöhnlichen Geschmack verantwortlich sind. Außerdem gehört der Urwaldpfeffer zu den ältesten und ursprünglichsten Pfeffersorten. Die Sorte wurde nicht gekreuzt oder auf Ertrag gezüchtet, schmeckt unglaublich intensiv und ist nicht mit herkömmlichem Pfeffer zu vergleichen. Durch die Fermentation wird der einzigartige Geschmack des Urwaldpfeffers noch hervorgehoben. 

Unsere Top 5 Verwendungsmöglichkeiten: 

Nicht umsonst gilt Fermentierter Pfeffer als Kaviar der Gewürzwelt. Die Spezialität ist etwas ganz besonderes und hat ein einmaliges Aroma.

Fermentierter Pfeffer sollte nicht mit gekocht werden, sondern als Finish eingesetzt werden! 

  1. Auf kurzgebratenem Steak, Filet, Gemüse oder Tofu  

  2. Frische Salate z. B. Tomate-Mozzarella-Salat 

  3. Pesto, Aufstriche oder Dips  

  4. Eierspeisen (Rührei, Omelett, Spiegelei etc.)  

  5. Als Topping auf belegtem Brot  

Bei der Verwendung zu beachten:

Fermentierter Pfeffer sollte nie mit gekocht werden, sondern immer direkt vor dem Verzehr als Finish eingesetzt werden! 

Durch die hohen Temperaturen können die besonderen Aromen aber auch die probiotischen Bakterien der Fermentation verloren gehen. Die Pfefferbeeren können im Ganzen, gehakt, zerdrückt oder mit dem Mörser angestoßen verwendet werden. Die Verwendung einer klassischen Pfeffermühle ist wegen der hohen Restfeuchtigkeit nicht zu empfehlen. 

Häufig gestellte Fragen

Mein fermentierter Urwaldpfeffer riecht ungewöhnlich. Soll das so sein? 

Keine Sorge, der Geruch entsteht aufgrund der Milchsäuregärung infolge der Fermentation. Richard – Gründer von Direkt vom Feld – empfiehlt daher nicht unbedingt daran zu riechen, sondern sich direkt vom Geschmack überzeugen zu lassen.

Customer Reviews

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Regina K. (Berlin, DE)
sehr schmackhaft

Ich bin ein Fan von fermentierten Gewürzen, da sie unserer Gesundheit sehr zuträglich sind und nachweislich unsere Darmflora postiv beeinflussen. Im Zeitalter der Fertigprodukte und Weizenmehlmassen, die konsumiert werden, ist es unumgänglich unseren Darm gut zu versorgen. Inzwischen weiß jeder, dass unser Immunsystem im Darm sitzt und auch viele Krankheiten bis hin zu Demenz ihre Ursache in einem kranken Darm haben. Deshalb bin ich dankbar, hier etwas gefunden zu haben, was zur Gesunderhaltung beiträgt. Bitte noch mehr von fermentierten Gewürzen anbieten.

Liebe Regina, da hast du vollkommen recht – wir sind auch große Fans der Fermentation! Wir freuen uns, dass wir dich so bei deiner Gesundheit unterstützen können :) Würzige Grüße, Sinja

L
Lydia B. (Messkirch, DE)
Fermentierter Urwaldpfeffer

Hervorragend,zum weiterempfehlen

Vielen Dank für deine tolle Bewertung und die Weiterempfehlung, liebe Lydia! Viele Grüße, Sinja :)

D
D.B. (Leipzig, DE)
Unbedingt ausprobieren – als Dessert!

Der fermentierte Urwaldpfeffer passt zu vielen Köstlichkeiten, aber mein absoluter Favorit: ein paar Körner (hm, ein paar mehr) auf Vanilleeis mit Eierlikör! Das gehört unbedingt in die Top 5 Liste! Probiert es aus, ihr werdet begeistert sein. :-)

Vanille, Eierlikör und unser fermentierter Urwaldpfeffer klingen ja wirklich nach einer spannenden Kombi, liebe Daniela – das werden wir auf jeden Fall ausprobieren! Vielen Dank für die Inspiration und würzige Grüße, Sinja :)

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