Süßkartoffel mit Feigen & Tahin-Ingwer-Sauce

Süßkartoffel mit Feigen & Tahin-Ingwer-Sauce

Es ist Ende September 2016 und ich lande in Palma de Mallorca. Neben dem Besuch unseres Paprika Produzenten Joan nutze ich die Zeit auch immer um einige Freunde auf der Insel zu besuchen. In der traumhaften Altstadt von Palma empfängt mich Oliver in seinem Studio über den Dächern der Stadt. Zu meiner Freude hat er für uns gekocht und mich sowohl mit der Tatsache, als auch mit dem Essen, überrascht. 

Allein meine Arbeit bringt es mit sich, dass ich oft in Kontakt mit neuen Rezeptideen komme und mich gern inspirieren lasse. Doch selten schafft es ein leckeres Essen direkt auf meine Favoritenliste. Nach dem Feedback einiger Freunde möchte ich auch euch einladen, mal wieder etwas Neues auszuprobieren.  

In den letzten Wochen und Monaten habe ich mich oft vegan ernährt und finde dieses Rezept absolut geeignet für die schnelle aber gesunde Küche. Ingwer, Kreuzkümmel und Pfeffer helfen die Verdauung anzuregen und einem übermäßigen Völlegefühl entgegenzuwirken. Damit ist das Essen auch eine gelungene Variante für die Mittagspause. 

Verwendete Zutaten:

Zutaten für 2 Portionen

  • ca. 500g Süßkartoffel
  • 150-200g getrocknete Feigen
  • 200g Reis (z.B. Basmati)
  • 2 EL Tahin (Sesammus)
  • Saft von 2-3 Zitronen
  • 1 EL Kokosöl 
  • reichlich natives Olivenöl 
  • 1 EL Sojasoße

Zubereitung der Süßkartoffeln

  1. Reis ohne bzw. mit wenig Himalaya-Kristallsalz kochen.
  2. Süßkartoffeln schälen, würfeln und in einer Pfanne mit 1 EL Kokosöl und 1 TL Kreuzkümmel ca. 15min anbraten (etwas mehr als mittlere Hitze, bis die Süßkartoffeln weich sind, jedoch nicht verbrennen).
  3. Feigen vierteln und nach ca. 10min mit in die Pfanne geben und zusammen mit den Süßkartoffeln braten.

Sowohl der Reis als auch die Süßkartoffeln nur salzarm würzen um einen schönen Kontrast zur Ingwer-Soße herzustellen. Der Kreuzkümmel sollte ungemahlen sein, damit er die Hitze in der Pfanne gut verträgt ohne zu verbrennen. Durch das Braten mit Kokosöl sowie den den Eigengeschmack der Feigen und der Süßkartoffeln schmeckt dieser Part des Essens besonders mild, weich und süßlich.

 

Zubereitung der Tahini-Ingwer-Sauce

  1. Alle Zutaten (Tahini, Sojasauce, Zitronensaft, Ingwer, Italienischer Knoblauch, Himalaya-Kristallsalz und Schwarzen Urwaldpfeffer) in der oben angegebenen Menge in einen Mixer geben und gut durch mixen.
  2. Erst wenn alles gut püriert ist die Sauce mit Olivenöl bis zur gewünschten Konsistenz verdünnen und nur noch stoßartig pürieren.

    Hinweis: Wird das Olivenöl zu lange püriert werden zu viele Bitterstoffe freigesetzt und ihr tut euch nicht wirklich einen Gefallen. Die Sauce muss richtig sauer-scharf schmecken, der Ingwer und die Zitrone dürfen dominant sein.

    Tipp: Die Tahini-Ingwer-Sauce hält sich einige Tage im Kühlschrank und kann daher auch auf Vorrat vorbereitet werden. Schmeckt auch zu Gemüse und Brot hervorragend.

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