Die Bergkräutergenossenschaft baut unseren Koriander, Fenchel, Marokkanische Minze und Bockshornklee in Österreich an.
In den 1980er Jahren konnten viele Bauern nicht mehr allein von der Viehwirtschaft leben. Deshalb schlossen sich einige Bauern zusammen und gründeten 1986 die Österreichische Bergkräutergenossenschaft. Mit der Philosophie vollwertige, biologisch angebaute Lebensmittel herzustellen ist die Genossenschaft Teil einer Bewegung zur Entwicklung des ländlichen Raumes, die eine echte Alternative zur Massenproduktion darstellt. Inzwischen gibt es 70 Mitgliedsbetriebe, die auf insgesamt 125 Hektar verschiedene Bergkräuter und Gewürze anbauen. Die familiären Verhältnisse und die Langfristigkeit der Partnerschaft machen die Genossenschaft für alle Mitglieder wertvoll.
Qualität auf höchstem Niveau
Die Bauern, die zur Genossenschaft gehören, unterliegen ständiger Kontrolle und müssen nach den Richtlinien der biologischen Landwirtschaft, welche in Österreich strenger sind als in Deutschland, arbeiten. Fruchtabfolge, Düngevorschriften und Verarbeitungsrichtlinien sind dabei nur einige Aspekte. Inzwischen sind rund 200 verschiedene Produkte in der Produktpalette der Bergkräutergenossenschaft zu finden.
Zu den Gewürzen der ÖSTERREICHISCHEN BERGKRÄUTERGENOSSENSCHAFT
Korianderbauer Xaver Diermayr
Xaver hat seinen Hof zusammen mit seiner Frau im Jahr 2012 übernommen. Auf seinen Feldern baut er neben Koriander auch noch Hanf und diverse Getreidesorten an. Xaver hat BWL und Umweltmanagement in Deutschland studiert und danach einige Jahre im Bereich erneuerbare Energien gearbeitet. Xaver ist nun seit 2 Jahren Mitglied der Bergkräutergenossenschaft und steckt sein ganzes Herzblut in die Pflege seiner Felder. Unkraut zupfen ist Chef Sache und wird von Xaver penibel durchgeführt, um die Ware so rein wie möglich zu halten. Auf seinem 2,5 Hektar großen Koriander Feld baut er jährlich rund 25000kg Koriander an. Der lehmhaltige Boden seines Feldes ist zwar schwer zu bearbeiten, dient aber als sehr guter Flüssigkeitsspeicher und ist besonders nährstoff- und humusreich. Im August wird der Koriander gedroschen, getrocknet und gereinigt. Anschließend geht die Ware zur Genossenschaft nach Hirschbach und wird von dort aus weitervertrieben.
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