Von Hand geerntet in den wilden Wäldern Kroatiens
Stell dir vor: das Hochland von Lika, eine unberührte Region in Kroatien, wo die Luft klar ist und die Natur noch ihr eigenes Tempo bestimmt. Hier, am Rande des Nationalparks Plitvicer Seen, wachsen die uralten Wacholderbäume wild und frei – weit weg von menschlichen Eingriffen. Mira und Duka, die „Flüsterer der Wacholderwälder“, streifen durch diese beeindruckende Landschaft und ernten mit Geduld und Präzision nur die perfekt gereiften, tiefblauen Beeren. Ein Aufwand, der sich schmecken lässt!
Wacholder – die Basis für außergewöhnlichen Gin
Unsere handgeernteten Wacholderbeeren aus den wilden Wäldern Kroatiens sind nicht nur ein echtes Aroma-Wunder in der Küche, sondern auch die Grundlage für einen der besten Gins Deutschlands. Der Dresdner Gin-Pionier Jörg Fiedler von Juniper Jack setzt für seinen preisgekrönten London Dry Gin genau auf diese Beeren – ein echtes Qualitätssiegel.
Was uns besonders freut: Direkt vom Feld und Juniper Jack verbindet eine enge Freundschaft und gemeinsame Werte. Denn genau wie wir setzt Jörg auf kompromisslose Qualität, echte Handwerkskunst und beste Zutaten. Dass unsere Wacholderbeeren nicht nur in der Küche, sondern auch in einem der edelsten Gins des Landes landen, macht uns stolz – und zeigt, wie außergewöhnlich sie sind.
Ernte und Verarbeitung
Auf über 750 Metern Höhe erleben die Bäume in den Sommermonaten heiße Tage und kühle Nächte. Dieses Wechselspiel versetzt sie in den Überlebensmodus – sie produzieren mehr Harz, wodurch die Beeren besonders aromatisch und süß-harzig werden. Nach zwei bis drei Jahren sind die Früchte reif. Um die grünen Beeren zu schonen, ernten Mira und Duka die reifen Früchte mit einem traditionellen Holzstab. Das Ergebnis: große, saftige Wacholderbeeren, wie sie nur diese Region hervorbringt.
Aroma und Verwendung
Das Aroma unserer Wacholderbeeren entführt dich in einen Nadelwald an einem warmen Sommertag: holzig, frisch, harzig und ein Hauch von Blüten. Sie verleihen deftigen Gerichten wie Wildbraten, Sauerbraten oder Eintöpfen das gewisse Etwas. Aber auch in Marinaden, Kohlgerichten oder sogar in Getränken wie Schnäpsen und Likören sorgt der Wacholder für einen unverwechselbaren Geschmack.
Unsere Top 5 Verwendungsmöglichkeiten für Wacholderbeeren:
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Deftige Gerichte wie Wild- oder Sauerbraten
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Kohlgerichte wie Sauerkraut oder geschmortes Kraut
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Marinaden für Fleisch und Gemüse
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Suppen, Saucen oder Eintöpfe
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Hausgemachte Liköre, Schnäpse und andere Getränke
Bei der Verwendung zu beachten:
Wacholderbeeren können sowohl im Ganzen als auch zerkleinert verwendet werden. Bricht man die Wacholderbeeren vor der Verwendung beispielsweise mit einem Gewürzmörser auf, entfaltet sich das volle Aroma. Im Ganzen können Wacholderbeeren nach Belieben mitgekocht und vor dem Verzehr wieder entfernt oder im Essen belassen werden.
Häufig gestellte Fragen
Wie viele Wacholderbeeren sollte ich verwenden?
Das hängt ganz von deinem Geschmack ab! Als Faustregel gilt: 1 Teelöffel zerstoßene Wacholderbeeren für ein Schmorgericht reicht aus. Lieber sparsam beginnen und bei Bedarf nachlegen.
Sind Wacholderbeeren echte Beeren?
Nicht ganz! Obwohl sie so genannt werden, sind Wacholderbeeren eigentlich Zapfen, die durch ihre ungewöhnliche Struktur wie Beeren aussehen.
Wie lagere ich Wacholderbeeren?
Bewahre die Beeren luftdicht verschlossen, kühl und trocken auf. So behalten sie ihr Aroma über viele Monate hinweg.
Kann ich Wacholderbeeren auch in Süßspeisen verwenden?
Während sie in der süßen Küche weniger verbreitet sind, kannst du experimentieren: In kleinen Mengen verleihen sie Früchtekuchen oder Marmeladen eine überraschende, herbe Note.
Sind Wacholderbeeren eine Alternative zu Rosinen?
Nicht wirklich – die harzigen, würzigen Noten der Wacholderbeeren unterscheiden sich stark von der süßen Fruchtigkeit von Rosinen. Für süße Speisen empfehlen wir lieber anderes Trockenobst.