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Vanilleschoten

5,90 €

118,00 €/100g — (Inkl. 7% Mwst. zzgl. Versand)
Herkunft: Sri Lanka
Ernte: Januar 2016
Verarbeitung: ganze Schoten

Herkunft

Unsere Vanilleschoten stammen aus dem Kandy Distrikt im Herzen Sri Lankas. Dort werden sie von der Nilamba-Farmergruppe angebaut. Die Kleinbauern gehören zur Kooperative Podie, welche die Erzeugnisse von 17 verschiedenen Farmergruppen der Insel zu fairen Preisen aufkauft, verarbeitet und vermarktet. Die Bauern erhalten einen rund 15% höheren Preis als marktüblich. Außerdem organisiert die Organisation regelmäßig Schulungen und Weiterbildungen zur Verbesserung der Anbautechnik oder finanziert Projekte zur Verbesserung der Situation der Bauern.

Umriss Sri Lanka Kandy Distrikt

Anbau & Verarbeitung

Vanille gehört zur Familie der Orchideen und wird in vielen tropischen Ländern rund um den Äquator angebaut. Die mehrjährige Kletterpflanze benötigt immer einen Baum oder Stock, um in die Höhe zu wachsen. Die Blüten der Vanille öffnen sich nur einen einzigen Tag. In dieser kurzen Zeit brauchen die Bauern ein wachsames Auge, um sie von Hand zu bestäuben. Erst dann bildet sich die Vanilleschote und wächst für 8-9 Monate heran. Auf Sri Lanka beginnt die Ernte Ende Oktober und reicht bis in den Januar. Die grünen Schoten kommen anschließend in ein 65°C heißes Wasserbad, sodass der Reifeprozess gestoppt wird. Nach einer kurzen Zeit der Trocknung werden die Schoten eingewickelt und in Holzkisten zum "Ausschwitzen" gepackt. Erst hier bekommen sie ihre schokoladen-braune Farbe. Die Schoten werden dann mehrfach aus den Kisten genommen, in der Sonne getrocknet und von Hand massiert. So bildet sich das für den Geschmack so wichtige Vanillin. Zur vollständigen Reifung und Trocknung werden die Schoten im Lager der Kooperative in Negombo auf Trockengitter gelegt und aller zwei Wochen massiert. Der gesamte Prozess der Verarbeitung dauert somit über 3 Monate.

Aroma

Die Vanille duftet lieblich zart und blumig weich. Sie drängt sich nicht auf und segelt regelrecht in die Nase. Geschmacklich ist Vanille dabei recht flexibel. Aufgrund ihrer über hundert verschiedene Aromastoffe lässt sie sich wunderbar an herzhaften, aber auch an süßen Gerichten verwenden und bringt jeweils andere Noten ins Spiel. Zu verschiedenen hellen Fleischsorten (Geflügel, Fisch und Meeresfrüchte) passt Vanille also ebenso gut wie zu Gemüse (Kürbis, Karotten, Süßkartoffeln, Spargel) und an all die leckeren Desserts, die wir eh schon mit Vanille kennen. Auch im Smoothie, Joghurt oder Obstsalaten macht sich Vanille wunderbar.

Verwendungstipp

Die Aromen der Vanille sind sehr gut fettlöslich. Dieses wird also auch als Geschmacksträger benötigt. Wenn das Markt der Vanille erhitzt wird, entfaltet es sein Aroma am besten. Auch kann die gesamte geschlossene Schote mit gekocht werden, denn sie gibt ihr Aroma langsam ab. Sie kann daher mehrfach verwendet werden, wenn sie vorsichtig abgewaschen und getrocknet wird. Wichtig: der feine Geschmack der Vanille kann sehr schnell mit zu dominanten Gewürzen, z.B.Ingwer überdeckt werden. Angeschnittene Schoten halten sich problemlos noch einige Wochen im Reagenzglas.

Wirkung

Vanille ist wie nahezu alle Gewürze nicht nur lecker, sondern auch gesund. Sie wirkt stimmungsaufhellend und beruhigt die Nerven. Gerade in einer kurz aufgekochten Gewürzmilch mit Zimt und Kardamom kann sie so beim Einschlafen helfen. Aufgrund der chemischen Ähnlichkeit von Vanillin und Pheromonen (Sexuallockstoffe) wird dem Vanilleduft eine aphrodisierende Wirkung nachgesagt. 

 

Für die optimale Lagerung deiner Gewürze gilt einiges zu beachten. Grundsätzlich werden getrocknete Gewürze nicht schlecht, sie verlieren jedoch an Aroma. Daher solltest du die folgenden Dinge bei der Lagerung vermeiden:

LUFT

Kommt immer wieder frische und neue Luft an die Gewürze, verfliegt ihr Aroma schneller. Gerade bei gemahlenen Gewürzen ist die Verwendung von absolut luftdichten Gefäßen ein Muss.

LICHT

Einige Gewürze sind auch lichtempfindlich. Das UV-licht färbt sie aus und verändert den Geschmack. Bei Paprika und Baskischem Chili fällt es am schnellsten auf. Auch wenn jeder gern das Gewürz in der Verpackung sieht, ist es besser wenn es kein Sichtfenster gibt.

WÄRME

Bei steigenden Temperaturen lösen sich ebenso die Aromen aus den Gewürzen, die man eigentlich im Essen haben möchte. Daher kommt es auch auf den richtigen Lagerungsort ab. Ein Platz neben dem Herd scheint da zwar praktisch, ist aber durch den Dampf der Töpfe eher ungeeignet.

Kooperative Podie

Kooperative Podie