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Chilischoten

5,90 €

19,66 €/100g — (Inkl. 7% Mwst. zzgl. Versand)
Herkunft: Sri Lanka
Ernte: Oktober 2016
Verarbeitung: ganze Schoten

Herkunft

Unsere Chilischoten stammen aus dem Putlam Distrikt im Nord-Westen Sri Lankas. Dort werden sie von Wanniamunukula-Farmergruppe angebaut. Die Kleinbauern gehören zur Kooperative Podie, welche die Erzeugnisse von 17 verschiedenen Farmergruppen der Insel zu fairen Preisen aufkauft, verarbeitet und vermarktet. Die Bauern erhalten einen rund 15% höheren Preis als marktüblich. Außerdem organisiert die Organisation regelmäßig Schulungen und Weiterbildungen zur Verbesserung der Anbautechnik oder finanziert Projekte zur Verbesserung der Situation der Bauern.

Umriss Sri Lanka Putlam Distrikt

Aroma und Verwendung

Das Aroma des Chilis ist sehr feurig und nicht für jedermann geeignet. Auf einer Schärfescala von 1 (wenig) -10 (sehr scharf) würden wir dem Chili eine gute 8 geben. Besonders eignet er sich natürlich an Currys, Fleischgerichten, Saucen, Eintöpfen oder Suppen. 

Projektbeispiel "Regenwasser-Becken"

Die Farmergruppe besteht aus 18 Familien, die neben Chili auch Senf und Sesam anbauen. Alle diese Gewürze sind einjährig und müssen somit jedes Jahr neu gepflanzt werden. In dieser sonst eher trockenen Region sind die Farmer abhängig vom saisonalen Monsunregen. Sie haben jedoch keine keine ausreichenden Wasserspeicher um ihre Pflanzen auch in der Trockenzeit ausreichend zu bewässern. Die Kooperative Podie hat dieses Problem erkannt und in dem Dorf ein Regenwasser-Rückhaltebecken gebaut, das 2010 übergeben werden konnte. Eine weitere Herausforderung der Farmer ist, die Felder nachts vor wilden Elefanten und anderen Tieren zu schützen, da diese sonst die Aussaat zerstören. Dafür sind kleine Wachposten in den Bäumen auf den Feldern, von denen die Farmer die Tiere mit grellem Licht verjagen können.

Tipp

Die Chilischoten können im Ganzen mitgekocht, mit dem Messer zerkleinert oder im Mörser gemahlen werden. Je mehr sie jedoch zerkleinert werden, desto mehr entfalten sie ihre Schärfe. Legt man einige Chileschoten zusammen mit Knoblauch in etwas Olivenöl ein und lässt sie einige Tage ziehen, so bekommt man eine scharfe Würzsauce mit dem man sein Essen nach belieben aufpeppen kann.

Wirkung

Chili ist aus gesundheitlichen Gründen durchaus ein interessantes Gewürz. Dafür ist sein Inhaltsstoff Capsaicin verantwortlich. Es wirkt antioxitativ, hemmt Entzündungen, lindert Schmerz und stärkt das Immunsystem. Das Alkaloid Capsaicin regt den Stoffwechsel und die Durchblutung an, was sich wiederum positiv auf die Verdauung und Fettverbrennung auswirkt. Chili sollte nicht nur verwendet werden, weil es Speisen eine geschmackliche Schärfe gibt, es hilft auch sie bekömmlicher und einfacher verdaulich werden zu lassen. Gerade an schweren und fleischhaltigen Gerichte ist etwas Chili daher immer zu empfehlen.

Entgegen der landläufigen Vermutung, dass Chili die Schleimhäute im Magen reizt, ist das Gegenteil der Fall. Das Capsaicin hilft dabei die Schleimhäute zu schützen und aufzubauen. Es wird therapeutisch bei Magengeschwüren oder Gastritis eingesetzt.

Häufige Fragen

Was hilft gegen die Schärfe und warum soll sie glücklich machen?

Für die Schärfe ist das Capsaicin verantwortlich. Einmal im Mundraum angelangt, reizt es dort die Schmerzrezeptoren. Es ist jedoch nicht wasserlöslich, weshalb von einem Glas Wasser abzuraten ist. Dabei wird das Capsaicin höchstens noch weiter im Mund verteilt. Durch Alkohol oder Milchsäure kann es jedoch gebunden werden. Ein guter Schluck Wein, ein Schnaps, das berühmte Glas Milch oder ein bisschen Joghurt sollten helfen den ersten Schmerz abzumildern. Doch auch der Körper reagiert von sich aus. Durch die Ausschüttung von Glückshormonen (Endorphine) wird die Empfindsamkeit der Schmerzrezeptoren herabgesetzt. Das Glücksgefühl ist ein positiver Nebeneffekt.

Für die optimale Lagerung deiner Gewürze gilt einiges zu beachten. Grundsätzlich werden getrocknete Gewürze nicht schlecht, sie verlieren jedoch an Aroma. Daher solltest du die folgenden Dinge bei der Lagerung vermeiden:

LUFT

Kommt immer wieder frische und neue Luft an die Gewürze, verfliegt ihr Aroma schneller. Gerade bei gemahlenen Gewürzen ist die Verwendung von absolut luftdichten Gefäßen ein Muss.

LICHT

Einige Gewürze sind auch lichtempfindlich. Das UV-licht färbt sie aus und verändert den Geschmack. Bei Paprika und Baskischem Chili fällt es am schnellsten auf. Auch wenn jeder gern das Gewürz in der Verpackung sieht, ist es besser wenn es kein Sichtfenster gibt.

WÄRME

Bei steigenden Temperaturen lösen sich ebenso die Aromen aus den Gewürzen, die man eigentlich im Essen haben möchte. Daher kommt es auch auf den richtigen Lagerungsort ab. Ein Platz neben dem Herd scheint da zwar praktisch, ist aber durch den Dampf der Töpfe eher ungeeignet.

Kooperative Podie

Kooperative Podie