Neuigkeiten - Direkt vom Feld

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Unterwegs in Indien

Gerade besuchen wir unsere Pfeffer-, Kurkuma und Kakaoproduzenten in Wayanad. Wir lassen uns zeigen wie gute Qualität entsteht und halten die Augen auf nach neuen Produkten.

In der Zeit bis zum 27. Februar werden Bestellungen werden alle 2-3 Tage versendet. 

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Bergkräuter Genossenschaft

Geschichte

In den 1980-er Jahren konnten viele Bauern nicht mehr allein von der Viehwirtschaft leben. Aus der Not heraus, schlossen sich einige Bauern zusammen und gründeten 1986 die Österreichische Bergkräutergenossenschaft. Diese verfolgt das Ziel ein vollwertiges Lebensmittel herzustellen. Dabei steht der biologisch kontrollierter Anbau und Verkauf an erster Stelle. Mittlerweile besteht die Genossenschaft aus 70 Mitgliedsbetrieben, die auf 125 ha verschiedene Bergkräuter und Gewürze anbauen. Die Bergkräutergenossenschaft ist ein ganz bodenständiges Unternehmen, das aus dem Bäuerlichen heraus entstanden ist und den Mitgliedern enorme Vorteile in der Vermarktung sowie bei der Sicherung der Qualität bringt.
Bergkräutergenossenschaft

Qualität auf höchsten Niveau

Die Bauern, die zur Genossenschaft gehören, unterliegen ständiger Kontrolle und müssen nach den Richtlinien der biologischen Landwirtschaft, welche in Österreich noch strenger sind als in Deutschland, arbeiten. Fruchtabfolge, Düngevorschriften und Verarbeitungsrichtlinien sind nur einige Aspekte. Beispielsweise darf der Boden nur mit Stallmist, Kompost oder Jauche gedüngt werden, um somit die Fruchtbarkeit des Bodens zu gewährleisten.

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung startet schon bei Kräutern und Gewürzen aus kontrolliert biologischen Anbau. Die Entwicklung des Marktes sowie das steigende Interesse der Bevölkerung hat dazu geführt, dass nun mehr als 200 unterschiedliche Produkte von Kräutermischungen über Früchtetees bis hin zu Kräuterbädern in der Produktpalette der Bergkräutergenossenschaft zu finden sind.

Salbeibauer Simon Quendler

Bio Salbei Bauer Simon Quendler Bergkräutergenossenschaft Österreich
Simon ist seit 4 Jahren Mitglied in der Bergkräutergenossenschaft, an der er besonders die familiären Verhältnisse und die Langfristigkeit der Partnerschaft zu schätzen weiß. Die Genossenschaft ist Teil einer Bewegung zur Entwicklung des ländlichen Raumes, die eine echte Alternative zur Massenproduktion darstellt. Simon ist 26 Jahre alt und hat den Betrieb von seinem Vater übernommen auf dem er seit 6 Jahren rein biologisch wirtschaftet.
Warum?
 "Weil es mich wirklich interessiert wie die Pflanzen wachsen. Ich mein heutzutage kann jeder Trottel konventionell mit großen Maschinen Mais und Getreide anbauen und die Berater sagen dir welche Düngung oder Pestizide du auf deine Fläche aufbringen musst. Das ist für mich kein Anspruch, ich will lernen was die Pflanzen brauchen und wie sie optimal wachsen."
Neben Salbei, der 2-3 Mal im Jahr geschnitten wird und danach im Hordentrockner getrocknet wird, baut Simon auch Oregano und Melisse an.

Korianderbauer Xaver Diermayr

Richard Friedrich (Direkt vom Feld) und Bio Korianderbauer Xaver Diermayr (Bergkräutergenossenschaft Österreich) auf dem Feld in Neuhofen im Innkreis
Xaver hat den Hof zusammen mit seiner Frau im Jahr 2012 übernommen, auf dessen Feldern er neben Koriander auch noch Hanf und diverse Getreidesorten anbaut. Zuvor hatte Xaver BWL und Umweltmanagement in Deutschland studiert und später ein paar Jahre im Bereich der Finanzierung erneuerbare Energien und nachhaltiger Projekte gearbeitet. Xaver ist nun seit 2 Jahren Mitglied der Bergkräutergenossenschaft und arbeitet rein biologisch. Unkraut zupfen ist Chef Sache und wird von Xaver penibel durchgeführt, um die Ware so rein wie möglich zu halten. Auf seinem 2,5 ha großen Koriander Feld, dass durch seinen lehmhaltigen Boden zwar schwer zu bearbeiten ist, jedoch ein guter Flüssigkeitsspeicher sowie nährstoff- und humusreich ist, können jedes Jahr ca. 2500kg Koriander geerntet werden. Mitte/ Ende August wird der Koriander gedroschen, getrocknet und gereinigt. Anschließend geht die Ware zur Genossenschaft nach Hirschbach und wird dort gelagert und vertrieben.
"Ich liebe, dass Koriander so wahnsinnig polarisiert - du liebst ihn oder du hasst ihn. Wenn ich dann mit dem vollen Drescher über das Feld fahre, es duftet so intensiv nach Koriander, dann ist es einfach eine Freude für mich, denn so viele Leute haben dann etwas davon was ich gerade hinten im Tank habe."