Neuigkeiten - Direkt vom Feld

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Unterwegs in Indien und Sri Lanka

Schön, dass du da bist! 

In der Zeit vom 08.-25. Januar sind wir wieder auf der Suche nach dem besten Geschmack. Wir besuchen unsere Gewürz-Erzeuger in Indien und Sri Lanka.

Auf unserer Facebook und Instagram Seite kannst du mitverfolgen was wir vor Ort erleben.

Safran

11,90 € 0,00 €

1.586,66 € /100g — (Inkl. 7% Mwst. zzgl. Versand)
Herkunft: Iran (Provinz Razavi-Chorasan)
Ernte: November 2018
Verarbeitung: ganze Fäden

Das rote Gold aus Persien - endlich verfügbar aus Direkterzeugerkontakt.

Vor 4 Jahren lernten wir den Landschaftsarchitekten Hassan Esmaeilzadeh kennen. Sein Safran und seine freundliche Ausstrahlung haben uns sofort begeistert und so reisten wir im November 2017 in den Iran um dabei zu sein wie dieses wundervolle Gewürz entsteht. Sein Geschmack begeistert und führt zu guter Laune. Zu früheren Zeiten wurde Safran als Stimmungaufheller eingesetzt. Im arabischen Raum bezeichnet man eine Überdosis Safran daher als "den lachenden Tod". 

Umrisskarte Iran - Herkunft Safran

Herkunft unsers Safrans

Unser Safran stammt vom Landschaftsarchitekten Hassan Esmaeilzadeh aus dem Iran. Hier wird er von Ihm und seiner Familie im kleinen Gebirgsdorf Dafi (1950m) in der Provinz Razavi-Chorasan angebaut, geerntet und bis zum fertigen Endprodukt verarbeitet. 

Wichtiger Hinweis

Hassan und seine Familie arbeiten seit Generationen rein ökobiologisch, sein Safran ist jedoch nicht bio-zertifiziert - aufgrund der Exklusivität und geringen Betriebsgröße sind die Kosten einer EU-Bio-Zertifizierung weder rentabel noch würde sie in Fall einen Mehrwert für die Qualität des Produktes bringen.

Auch unsere Umverpackungen stammen aus dem Iran und sind aus 100% recyceltem Papier. Somit bleibt der größte Teil der Wertschöpfung im Herkunftsland des "roten Goldes".

Ernte und Verarbeitung

Gewonnen wird er aus einer blau-blühenden Krokus-Art namens "Crocus Sativus." Er blüht im Herbst lediglich für ein paar wenige Tage und wird in dieser Zeit per Hand gepflückt. Kurz darauf werden die bis zu drei Safranfäden aus den Blüten entfernt. Für einen Kilo Safran werden rund 250.000 Krokus-Blüten benötigt. Durch Ernte und Weiterverarbeitung stecken so in jedem Kilogramm Safran mindestens 700 Arbeitsstunden (!) - hinzu kommt der Aufwand für Anbau, Bewässerung und Landschaftspflege. Nach Entfernen der Fäden müssen sie noch am selben Tag getrocknet werden. Dabei verliert der Safran durch den Wasserentzug nochmal die Hälfte seines Gewichts.

Safranernte ist und bleibt Handarbeit. Außer zum Pflügen der Felder können keinerlei Maschinen eingesetzt werden. Dieser extrem hohe Aufwand durch Handarbeit ist der Grund, weshalb Safran das teuerste Gewürz der Welt ist. 

Aroma 

Safran verbreitet ein süß duftendes Aroma und besitzt einen leicht bitteren Geschmack. Er besitzt geschmacksverstärkende Eigenschaften, sodass er den Geschmack der anderen Zutaten im Gericht mit hervorhebt. Safran passt natürlich sehr gut zur persischen Küche, zu Reisgerichten wie einer klassischen Paella, aber auch zu Fleisch- und Fischgerichten, sowie Suppen. Sahnige Saucen verleiht er einen unverwechselbaren Geschmack. Auch Kuchen und Süßspeisen profitieren vom natürlichen Geschmacksverstärker. 

So verwendest du Verwendung von Safran

Bei der Verwendung von Safran geht es darum sowohl seine strahlen gelbe Färbekraft, als auch sein unverwechselbares Aroma vom Blütenfaden ins Essen zu transportieren. Ist der Safran zu kurz im essen, entwickelt er nicht seine tolle Färbekraft - wird er jedoch zu lange mit gekocht, verliert er seinen besonderen Geschmack Um diesen Spagat zu meistern gehst du am besten so vor:

Kleines Gläschen mit warmer Wasser/Milch/Pflanzenmilch bereitstellen und Safranfäden für mindestens 20min einweichen. Das Gläschen kann dabei z.B. auf die Heizung gestellt werden. So lösen sich die Farbe und der Geschmack in der Flüssigkeit, lassen das Aroma des Safrans jedoch nicht verkochen. Sobald das Gericht fast oder bereits fertig gekocht ist, nimmst du es von der Wärmequelle - gibst den gelben Safran-Cocktail inklusive der Fäden hinzu und rührst noch 1-2 mal um Färbekraft und Geschmack besser im gesamten Essen zu verteilen. 

Vom Safran benötigt ihr je nach Gericht nur 10-20 Fäden. Im 0,75g Glas sind rund 450 Fäden. 

Wirkung auf den Körper

Wie auch bei allen anderen Gewürzen achten wir ebenfalls bei unserem Safran stets auf einen hohen Anteil an ätherischen Ölen. Diese haben nicht nur Einfluss auf den besonders guten Geschmack, sondern auch auf unseren Organismus.

Auf Grund von der Verordnung (EG) Nr. 1924/2006 dürfen wir an dieser Stelle leider keine gesundheitsbezogenen Angaben zu unseren Gewürzen machen. Bitte recherchiert selbst und ihr werdet erstaunt sein was jedes einzelne Gewürz so zu bieten hat.

Häufig gestellte Fragen

Woran erkennt man guten Safran?

Grundsätzlich sollten die Fäden noch ganz sein, um die Qualität des Gewürzes beurteilen zu können. Gemahlenes Safranpulver verliert schnell an Aroma und wird sehr häufig gestreckt mit den eigefärbten Pflanzenteilen ohne den Wirkstoff Safranol. Die Stempelfäden sollten etwa zwei bis drei Zentimeter lang sein und ein kräftiges Ziegelrot aufweisen. Die weißen oder gelben Griffelfäden am oberen Ende sollten zwar vorhanden, aber nicht zu groß sein. Gefälschter Safran besitzt kaum Würzkraft, da ihm der Wirkstoff Safranol fehlt. 

Stammt euer Safran aus biologischem Anbau?

Ja unser Safran wurde rein biologisch ohne jeglichen Einsatz von Dünger, Pestiziden, Herbiziden oder sonstigen Chemikalien angebaut. Er ist jedoch nicht EU-bio-zertifiziert. Eine Zertifizierung des kleinen und exklusiven Feldes ist weder wirtschaftlich noch bringt sie einen Vorteil im Verkaufspreis für die Erzeuger. 

Was ist das besondere am Safran von Direkt vom Feld?

Wie alle unsere Produkte besitzt unser Safran eine hervorragende Produktqualität und stammt aus Direkterzeuger-Kontakt. Als studierter Landschaftsarchitekt weiß unser Erzeuger Hassan sehr genau wie man den Boden nachhaltig bewirtschaftet, so dass er auch für nachfolgende Generationen noch fruchtbar ist. Außerdem liegt die Wertschöpfung komplett bei den Erzeugern, damit erhalten sie einen höheren Preis für ihren Safran als dies durch die Händler vor Ort marktüblich ist. Durch den Verzicht auf Zwischenhandel und Mittelsmänner ist unser Safran außerdem vor Fälschungen geschützt wurde nicht verfälscht oder gestreckt.

Für die optimale Lagerung deiner Gewürze gilt einiges zu beachten. Grundsätzlich werden getrocknete Gewürze nicht schlecht, sie verlieren jedoch an Aroma. Daher solltest du die folgenden Dinge bei der Lagerung vermeiden:

LUFT

Kommt immer wieder frische und neue Luft an die Gewürze, verfliegt ihr Aroma schneller. Gerade bei gemahlenen Gewürzen ist die Verwendung von absolut luftdichten Gefäßen ein Muss.

LICHT

Einige Gewürze sind auch lichtempfindlich. Das UV-licht färbt sie aus und verändert den Geschmack. Bei Paprika und Baskischem Chili fällt es am schnellsten auf. Auch wenn jeder gern das Gewürz in der Verpackung sieht, ist es besser wenn es kein Sichtfenster gibt.

WÄRME

Bei steigenden Temperaturen lösen sich ebenso die Aromen aus den Gewürzen, die man eigentlich im Essen haben möchte. Daher kommt es auch auf den richtigen Lagerungsort ab. Ein Platz neben dem Herd scheint da zwar praktisch, ist aber durch den Dampf der Töpfe eher ungeeignet.

Hassan Esmaeilzadeh

Hassan Esmaeilzadeh