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Bioparnon Herbs - Ilias Bakalis

Heilkraut mit Geschichte

Bereits Hippokrates wusste, dass auf den Bergen des Parnon-Gebirges in Mitten der Halbinsel Peloponnes viele Naturheilkräuter wachsen. Deshalb verwendete er ausschließlich diese für seine Medikamente und Mixturen, denn mit rund 135 verschiedenen Arten biete das Parnon-Gebirge eine einzigartige Vielfalt. Das Wort Oregano stammt von "oros" (Berg) und "ganos" (was den Berg strahlen lässt) ab. Diese Übersetzung zeigt, dass der Oregano in direkter Verbindung mit den Bergen steht und vor allem seine starke Heilkraft ihn so besonders macht. Die Menschen in der Region wissen den Oregano zu schätzen. Jede Familie besitzt einen kleinen Vorrat für den täglichen Heimgebrauch.

Oregano Feld Bio Parnon
 

Vor ein paar Jahren, als Griechenland in einer extreme wirtschaftliche Notlage geriet, entschlossen sich die Freunde Takis, George und Ilias dazu, den bereits beheimateten Oregano im Gebirge mit nicht unerheblichem Aufwand anzubauen. Trotz der Krise gründeten sie eine Firma, um das griechische Qualitätsprodukt in Europa zu vermarkten, was ein hohes finanzielles Risiko mit sich brachte. Wir haben großen Respekt vor so viel Weitsicht und Entschlossenheit!

Sie pachteten Felder auf 1200 Metern Höhe und machten 7 Hektar Land bewirtschaftbar. Biologische Landwirtschaft erfordert erhöhten Aufwand, denn der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und Pestiziden ist nicht tragbar. Deshalb müssen die Felder eigenhändig von Unkraut befreit werden, da es sonst den Oregano überwuchert hätte und ihn somit in seinem Wachstum beeinträchtigt hätte. 

Bild Richard und Ilias auf dem Oregano-Feld in Griechenland

Berg- Oregano- anspruchsloses Kraut mit viel Aroma

Oregano ist anspruchslos. Neben kalkhaltigem Boden braucht er hauptsächlich Sonne und ein Plätzchen in Hanglage, damit sich Wasser nach einem Regenguss nicht staut. Deshalb ist der Anbauort hoch oben im Parnon-Gebirge ideal. Die Lage wirkt sich positiv auf den Geschmack aus, denn er enthält 5% ätherisches Öl und auch die geschmacksbestimmenden Stoffe Cavacroll (~96 %) und Thymol (~1,8 %) liegen in einem sehr guten Bereich. Somit kann man den Unterscheid zu handelsüblichen Oregano schmecken. Er besitzt ein einmalig scharfes würziges Aroma. 

Oregano Ernte
 

 Ab Juni kann der Berg-Oregano geerntet werden und wird anschließend zur Trocknung nach Astros gebracht, wo er in einer gemieteten Lagerhalle ausgebreitet wird und für zwei bis drei Tage ohne direkte Sonneneinstrahlung getrocknet wird. Diese manuelle Lufttrocknung ist besonders gut, da die Temperatur in der Halle 40°C nicht übersteigt, dadurch die Zellstruktur erhalten bleibt und damit auch das Aroma. Bei der Trocknung verliert der Oregano ca. 50 % seines Gewichtes, ist lagerfähig und kann bei Bedarf gerebelt werden. Es macht jedoch Sinn, die Pflanze und Blätter so lange wie möglich in ihrer natürlichen Form zu belassen, damit das Aroma besser erhalten bleibt. Das Entfernen der Stiele (Rebeln) erfolgt ebenfalls in Handarbeit. Dabei werden zuerst die Blüten entfernt und anschließend mehrfach gesiebt. Ilias ist da ein wahrer Meister und geht förmlich darin auf- bewaffnet mit einem Sieb und umgeben von Oregano. 

Oregano Sieb
Ilias Bakalis
Als sich die drei Freunde dazu entschlossen, trotz der Krise in Griechenland eine Firma zu gründen und Oregano anzubauen, mussten die Aufgaben gut verteilt werden. Takis kümmert sich um das Geschäft an sich und um die Finanzen, George um die Buchhaltung und den Verkauf und Ilias bewirtschaftet die Felder. Da die Felder hoch oben in den Bergen liegen benötigt man eine Stunde, um dort anzukommen. Ein Weg, den Ilias täglich gern auf sich nimmt, um die Felder von Unkraut zu befreien und sie zu pflegen. Er hat so viel Freude an der Natur zu sein, da er schon seit Kind an hier lebt. Aus diesem Grund legt er ganz besonders viel Wert auf seine Pflanzen und steckt viel Zeit und Liebe in die Bewirtschaftung der Felder.
Berg- Oregano Ilias, Takis und George
Takis, George, Richard und Ilias auf den Oregano Feldern.