Hassan Esmaeilzadeh

Hassan Esmaeilzadeh

Hassan Esmaeilzadeh baut unseren Safran in einem Gebirgsdorf im Iran an. 

Vor 4 Jahren lernten wir den Landschaftsarchitekten Hassan Esmaeilzadeh kennen. Sein aromatischer Safran und besonders seine freundliche Ausstrahlung haben uns sofort begeistert. Im November 2017 reisten wir in den Iran um zu erfahren wie das teuerste Gewürz der Welt entsteht. 

Blühender Krokus mit Safranfäden kurz vor der Ernte

Rotes Gold aus dem Iran

Hassan und seine Familie bauen die Krokusse, aus denen die feinen Safranfäden gewonnen werden, in einem kleinen Gebirgsdorf in der Provinz Razavi-Chorasan auf 1950 Meter Höhe an. Dort wird der Safran angebaut, geerntet und bis zum fertigen Endprodukt verarbeitet. 

Ernte auf dem Safranfeld im Iran

Als studierter Landschaftsarchitekt weiß unser Erzeuger Hassan sehr genau wie man den Boden nachhaltig bewirtschaftet, so dass er auch für nachfolgende Generationen noch fruchtbar ist. Außerdem liegt die Wertschöpfung komplett bei den Erzeugern, damit erhalten sie einen höheren Preis für ihren Safran als dies durch die Händler vor Ort marktüblich ist. Hassans Safran wird seit je her ökobiologisch angebaut, aufgrund der Exklusivität und geringen Betriebsgröße sind die Kosten einer EU-Bio-Zertifizierung allerdings weder rentabel noch würde sie in diesem Fall einen Mehrwert für die Qualität des Produktes bringen.

Das teuerste Gewürz der Welt 

Die Krokusse blühen im Herbst lediglich für einige Tage und werden in dieser Zeit von Hand gepflückt. Kurz darauf werden die bis zu drei Safranfäden aus den Blüten entfernt. Für einen Kilo Safran werden rund 250.000 Krokus-Blüten benötigt. Durch Ernte und Weiterverarbeitung stecken in jedem Kilogramm Safran mindestens 700 Arbeitsstunden. Hinzu kommt der Aufwand für Anbau, Bewässerung und Landschaftspflege.

Safranbauer Hassan Esmaeilzadeh mit Safrankrokusen in der Hand

Hassan und seine Familie stecken unglaublich viel liebevolle Handarbeit in den Anbau und die Weiterverarbeitung in ihren Safran. Denn außer zum Pflügen der Felder können keinerlei Maschinen eingesetzt werden. Dieser extrem hohe Aufwand durch Handarbeit ist der Grund, weshalb Safran das teuerste Gewürz der Welt ist.

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